World Youth Games 2026 in Göteborg/Schweden

  02.07.2026
Strahlende Leistungen, starke Emotionen und internationale Verbundenheit – genau das waren die diesjährigen World Youth Games 2026 in Göteborg/Schweden am vergangenen Wochenende.

Die jungen Athletinnen und Athleten haben nicht nur beeindruckende Bestleistungen gezeigt, sondern auch etwas geschaffen, das weit über Medaillen hinausgeht: Momente, die verbinden. Zwischen Startblöcken, Würfen, Sprüngen und Siegerehrungen entstanden Begegnungen über Ländergrenzen hinweg. Man sah jubelnde Teams aus unterschiedlichen Nationen, spontane Umarmungen nach spannenden Wettkämpfen und Gespräche, die trotz verschiedener Sprachen dieselbe Leidenschaft teilten – den Sport.

Diese Begegnungen haben gezeigt, wie kraftvoll Leichtathletik sein kann: Sie bringt Menschen zusammen, schafft Respekt, inspiriert und lässt uns erleben, dass Vielfalt eine Stärke ist. Ein Wochenende voller Energie, Emotionen und internationalem Spirit – und ein starkes Zeichen dafür, wie Sport die Welt ein Stück näher zusammenrücken lässt.

Die Klasse 7/2 der Sportschule Potsdam und die Athletinnen und Athleten des Traditionspartners SG Empor Niederbarnim durften sich über herausragende Leistungen freuen: Mia Keil dominierte das Speerwerfen der 13- und 14‑jährigen Damen. Mit dem 400-Gramm‑Speer warf sie beeindruckende 40,06 Meter und sicherte sich mit persönlicher Bestleistung Silber. Nur einen Tag später legte sie nach: 37,45 Meter mit dem 500-Gramm‑Speer bedeuteten Bronze in der höheren Altersklasse – ein starkes Zeichen ihrer Vielseitigkeit und Nervenstärke.

Über 1500  Meter glänzte Marie Arndt mit einer Zeit von 4:59,92 Minuten und holte Silber in einem taktisch klugen, kontrollierten und leidenschaftlichen Rennen. Gemeinsam mit Trainingspartnerin Emily Bieneck zeigte sie, wie Teamgeist und Rennintelligenz zusammenwirken. Am Ende bewies Marie den längeren Atem der beiden 800m‑Expertinnen und lief verdient auf Rang zwei.

Auch Levke Netta, die uns bereits im Frühjahr gemeinsam mit Trainer Kai‑Uwe Meier im Trainingslager begleitet hat, setzte ein Ausrufezeichen: Über 200 Meter in der Altersklasse 19 sprintete sie in 24,86 Sekunden zur Silbermedaille – ein Beweis ihrer sportlichen und mentalen Stärke.

Über eine Goldmedaille in der Altersklasse 12 durfte sich Oliver Jaenisch von der SG Empor Niederbarnim freuen. In 8,44 Sekunden gewann er das 60 Meter Finale und war sichtlich stolz.

Teamkamerad Leon Blum sorgte in der Altersklasse 17 für ein weiteres Highlight: Nach einem starken Start sprintete er die 100 Meter in 10,87 Sekunden, holte Silber und freute sich über seine neue Bestleistung.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Sponsoren und Eltern, die mit ihrer Unterstützung diese besonderen Momente und starken Leistungen überhaupt erst möglich gemacht haben.

Tibor Szabó

 

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