VI. Leichtathletik- Funkerbergmeeting in Königs Wusterhausen

  29.06.2026
Teilnehmerrekord und Weltranglisten-Atmosphäre beim

Bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke hat das Leichtathletik-Highlight an der Dahme, das VI. Funkerbergmeeting im Stadion der Freundschaft in Königs Wusterhausen stattgefunden. Auch in diesem Jahr konnte erneut ein Teilnehmerrekord aufgestellt werden.

Am Wochenende des 20. bis 21. Juni 2026 hat die sechste Auflage des Königs Wusterhausener Funkerbergmeetings stattgefunden. Insgesamt starteten über 550 Leichtathletinnen und Leichtathleten aus 63 Vereinen – vom Kindes- über das Jugend- bis zum Erwachsenalter – in über 300 Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen.

Der Wettergott meinte es an diesem Wochenende dabei in allem eher zu gut: So wurde aus dem erhofften warmen Lüftchen eine drückende Hitzewelle und aus dem nachmittäglichen erfrischenden Sommerregen mehrere Stunden Starkregen und Gewitter. Trotz der Widrigkeiten genossen Aktive und Besuchende das Wochenende bei kurzweiliger Live-Moderation, leckerem regionalen Catering und einer großen Hüpfburg für die Kleinsten.

Geboten wurde ein breites Programm aus Sprint-, Mittel- und Kurzstreckenläufen, Weitsprung, Speerwurf, Kugelstoßen, Hoch- und Stabhochsprung sowie erstmals einem Wettbewerb im olympischen Bahngehen, das als neue Disziplin sein Premierenpublikum fand. Das überregionale Leichtathletik-Highlight wurde zudem erstmals als World Ranking Meeting (Kategorie F) gelistet. Damit konnten die Athletinnen und Athleten wertvolle Punkte für die Weltrangliste sammeln und Normen für nationale wie internationale Meisterschaften erfüllen – ein Anreiz, der das Starterfeld weit über die Region hinaus attraktiv machte.

Sportlich sorgten vor allem die Sprintbewerbe für Spannung. Auf den 100 Metern war in der Altersklasse Aktive Ole Ehrhardt (Sportclub Magdeburg) mit einer Siegerzeit von 10,97 Sekunden der schnellste Mann des gesamten Meetings, dem jedoch Leon Haller vom LG Nord Berlin mit 21,94 Sekunden auf 200 Metern in nichts nachstand. Besonders vielseitig präsentierte sich Aaron Hornschild (Potsdamer Laufclub), der gleich zwei Siege über anspruchsvolle Distanzen einfuhr: über 400 Meter in 56,02 Sekunden und über 800 Meter in 2:01,47 Minuten.

Bei den jüngeren Talenten ließ Maxima Heerde (LG Ost Brandenburg, Altersklasse W14) im Weitsprung mit einer beachtlichen Weite von 5,39 Metern das Teilnehmerinnenfeld hinter sich. Für Aufmerksamkeit sorgte auch Alexander Förste (TSV Falkensee, Altersklasse M13) mit 39,09 Metern im Speerwurf, womit er neben der Goldmedaille auch die Norm für den Landeskader Brandenburg mit nach Hause nehmen konnte. Aus Gastgebersicht lieferte unter anderem Rudolph Singer von der WSG 1981 Königs Wusterhausen mit einer Vierfachteilnahme im Weit- und Stabhochsprung, Speerwurf und Kugelstoßen sportliche Höchstleistungen – umso erfreulicher, dass er zwei Siege und zwei Bronzemedaillen gewann. Emwa Nitsch (WSG 1981 Königs Wusterhausen, Altersklasse W14) konnte den Hochsprung-Wettbewerb in einer Höhe von 1,44 Meter gegen ihre Herausforderin Marie-Sophie Zapletal vom SC Potsdam in einem spannenden Wettbewerb gewinnen.

Prominente Unterstützung erhielten die Sportlerinnen und Sportler auf dem Platz und bei den Siegerehrungen durch die Besuche von Landrat Sven Herzberger (Landkreis Dahme-Spreewald), Königs Wusterhausener Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, sowie durch die frisch gewählte Vorsitzende des Kreissportbunds Dahme-Spreewald e.V. und Mitglied des Brandenburger Landtages (MdL) aus dem Landkreis Dahme-Spreewald, Nadine Graßmel.

Möglich gemacht wurde diese Großveranstaltung ein weiteres Mal nur durch breite ehrenamtliche Unterstützung: Zahlreiche engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des ausrichtenden Vereins WSG 1981 Königs Wusterhausen packten tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfes mit an und zauberten dadurch eine beeindruckende Stadionatmosphäre. Erfahrene Kampfrichterinnen und Kampfrichter der Leichtathletik-Landesverbände Berlin und Brandenburg sicherten den regelkonformen Ablauf aller Wettbewerbe nach den internationalen Wettkampfregeln (IWR) ab. Sichtbar gewürdigt wurde dieses Engagement durch den symbolischen Halt der bundesweiten, von der Stadt Königs Wusterhausen unterstützten Ehrenamts-Aktion „Meisterschaftsb@ll 2026“ im Stadion der Freundschaft (http://www.meisterschaftsball.de).

Die WSG 1981 Königs Wusterhausen dankt außerdem der Stadt Königs Wusterhausen, dem Flughafen BER und der Mittelbrandenburgischen Sparkassen sowie allen weiteren Unterstützern aus Königs Wusterhausen und Umgebung, da ohne deren finanzielle und materielle Beiträge die Umsetzung eines Events dieses Formats nicht zu stemmen wäre. Nicht zuletzt spiegelte der erneute Teilnehmerrekord (insgesamt über 1.200 Einzelstarts) die durchweg positive Resonanz der Athletinnen und Athleten wider.

„Es war großartig, was wir dieses Jahr dank der zahlreichen Unterstützung wieder auf die Beine stellen konnten!“, resümiert Veranstaltungsleiter Alex Wawra. „Wir erhalten enorm viel positives Feedback seitens der teilnehmenden Vereine und hoffen auf eine erfolgreiche Fortsetzung des Funkerbergmeetings hier im Stadion der Freundschaft im Jahr 2027.“

Kontakt: fbm(@)wsg81-kw.de | https://www.wsg81-kw.de/funkerbergmeeting

 

 

 

          

Wettkampfimpressionen Stadion der Freundschaft (Fotos: Franziska Kühne)

Siegehrungen durch den Landrat Sven Herzberger und
Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (Foto: Thomas Hufnagel)
 

Die bundesweite Ehrenamts-Aktion „Meisterschaftsb@ll 2026“ macht Halt in Königs Wusterhausen (Foto: Franziska Kühne)

 

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