21. Haveluferlauf ist nun Geschichte
Beide Läufe führen über die Glienicker Brücke und verbinden so besonders geschichtsträchtig die Brandenburger- und Berliner Läufergemeinde. In diesem Jahr war der Haveluferlauf auch wieder Wertungslauf im Brandenburg-Cup was uns sehr gefreut hat. Immerhin ist das der einzige Brandenburg-Cup-Lauf in unserer Landeshauptstadt. Dafür haben wir gern das Getümmel in Kauf genommen, was noch größer war als im vorigen Jahr:
- 719 Anmeldungen
- 591 Finisher
Davon
- 274 beim Hauptlauf über 10 km
- 185 beim Minimarathon über 4,2 km
- 132 Kinder U8 bis U12 bei zwei Stadionrunden (800m)
Besonders gefreut haben wir uns wieder über die zahlreichen Kinder, die die Traditionsvereine an den Start geschickt haben. Ist es doch eine der wenigen Möglichkeiten für unseren Läufernachwuchs, sich über zwei Stadionrunden im Wettkampf mit Gleichalterigen zu messen. Gefreut haben wir uns auch über die vier Mitglieder der LVB-Laufkommission, die über 10km gestartet sind. Drei von ihnen durften wir dann auf dem Siegerpodest beglückwünschen. Womit sie dem Namen der Kommission alle Ehre gemacht haben.
Das Wetter kam den Läufern sehr entgegen: Größtenteils bewölkt, kein Regen, kaum Wind und Temperaturen die den Schweiß nur in kleinen Bächlein fließen ließ. 43 ausschließlich ehrenamtliche Helfer haben zum vielfach von den Teilnehmern gelobten Gelingen des 21. Haveluferlaufes beigetragen.
Den Hauptlauf (10km) konnten LäuferInnen gewinnen, die wir schon bei vorherigen Haveluferläufen auf dem höchsten Treppchen beglückwünschen durften:
Franziska Bernhard vom Zeppelin Team OSC Potsdam in 39:49 Min.
Sie gewann nach 2023 und 2024 nun zum dritten Mal den Hauptlauf.
Erik Schulze vom Rad Team Seidel Luckenwalde in 31: 46 Min
Er war bereits 2025 Gesamtsieger des Laufes. Dieses Mal verfehlte er nur ganz knapp, mit 12 Sekunden den Streckenrekord von Lars Pfeiffer (Triathlon Potsdam) den der 2018 aufgestellt hat.
Einen besonderen Dank möchten wir an den Stadtrat des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf, Herrn Aykal richten, der uns den Lauf auf der von allen Läufern geliebten Strecke zwischen Glienicker Park und Havelufer ermöglicht hat. Gerne haben wir die herausfordernden Auflagen erfüllt, die dem kleinen, krächsenden unter höchstem Naturschutz stehenden Drosselrohrsänger ein möglichst ungestörtes Brüten gewähren.
Bernd Butgereit ESV Lok Potsdam Abt. Leichtathletik